Nov 14

FPÖ’nün yayınlamış olduğu ırkçı paylaşıma Avusturya ADD’nin tepki yazısı

Değerli Üyeler, Değerli Atatürkçüler,
Avusturya hükümetinin koalisyon ortaklarından FPÖ partisinin E-Card ile ilgili yayınlamış olduğu ırkçı paylaşıma derneğimizin gösterdiği tepki yazısını aşağıda bulabilirsiniz.
Saygılarımızla
Avusturya ADD Yönetim Kurulu adına
Yusuf Genç (Bşk)

An die Österreichische Gesellschaft,

Das von der Regierungspartei FPÖ veröffentlichte Video auf Facebook, in dem das Thema Sozialmissbrauch am Beispiel der E-Card angesprochen wird, hat für große Empörung in der österreichischen Bevölkerung gesorgt.

Grund für die Aufregung war ohne Zweifel, dass im Video der Missbrauch der E-Card von einer Figur namens „Ali“, der einen Fes trägt, veranschaulicht wurde. Sowohl der Name „Ali“ als auch der Fes assoziieren in der österreichischen Gesellschaft eine bestimmte etnische und religiöse Volksgruppe. Durch das Video wird der Öffentlichkeit suggeriert, dass jene Volksgruppe hauptverantwortlich für den Missbrauch der E-Card ist. Eine solche Annäherung an das Thema Sozialmissbrauch ist nicht nur diskriminierend sondern auch hetzerisch.

Dass das Video an dem Tag veröffentlicht wurde, in dem die Regierung einen Gipfel gegen Hass im Netz veranstaltet, ist mehr als zynisch. Solche Verhetzungen sind in einem zivilisierten und demokratischen Land normalerweise undenkbar. Wer mit Hass und Verhetzung auf Stimmenjagd geht, kann nicht Teil der Lösung gegen Hass im Netz sein, sondern ist Teil des Problems.

Leider verfolgt die FPÖ seit vielen Jahren das gleiche Muster, indem sie Hassvideos dieser Art in Social Media Netzwerken veröffentlicht. Eine halbgare Entschuldigung nach jedem dieser Ausrutscher scheint Teil des Musters zu sein.

Österreich, insbesondere mit seiner Hauptstadt Wien, war und ist stets multikulturell. Das friedliche Miteinanderleben hat einen großen Beitrag für Kunst und Wissenschaft, ebenso für die Wirtschaft geleistet. Eine Kluft in der Gesellschaft wird langfristig, insbesondere der Regierung, in der auch die Freiheitliche Partei Österreichs vertreten ist, nicht von Nutzen sein.

Als „Verein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks in Österreich“ betrachten wir diese Entwicklung als sehr gefährlich. Nur mit der Einstellung eines gemeinsamen Österreichs können Barrieren überwunden werden und das friedliche Zusammenleben der Menschen in diesem Land gewährleistet werden.

Verein zur Förderung des Gedankenguts Atatürks in Österreich